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Vietnam und Kambodscha

Von Phnom Penh nach Siem Reap und Stadtbummel in Siem Reap

Vor der langen Fahrt lassen wir uns das Frühstück noch mal so richtig schmecken. Die Koffer werden das letzte Mal in unseren Bus geladen und auf geht es nach Siem Reap. Unterwegs sehen wir wieder weite Flächen, auf denen Reis angebaut wird und die von Bauern mit ihren Wasserbüffeln bewirtschaftet werden. Links und rechts der Straße stehen viele der Stelzenhäuser und Kinder tollen zwischen ihnen herum.

Das Straßenbild ist geprägt von LKWs und den hier üblichen Stier- und Pferdewägen. Alles in allem sind wir gut 6 Stunden unterwegs, bis wir an unserem Hotel ankommen. Dieses liegt etwas außerhalb der Stadtmitte, aber man kann noch gemütlich zu Fuß in 20 Minuten zum Markt und der Vergnügungsmeile kommen. Gegenüber liegt das Nationalmuseum, in dem viele Ausstellungsstücke aus Angkor zu sehen sind. Allerdings ist uns der Preis von 15 Dollar doch zu teuer, da wir uns die Tempel von Angkor ja eh anschauen werden.

Im Hotel warten wir zuerst auf unseren Reiseleiter, den wir speziell für hier neu zugeteilt bekommen. Er lässt leider auf sich warten und kommt erst eine Stunde später als vereinbart. Dann eine kurze Info wann es Morgen weitergeht und schon ist er wieder weg. Keine Info über eventuell zu besichtigende Tempel, den Markt oder auch die Apsarah Aufführungen, die hier angeboten werden - Schade. Aber dank unseres Reiseführers sind wir nicht wirklich uninformiert und entdecken die Gegend auch ohne "Fachinformationen".

Wir machen uns auf den Weg in die Stadtmitte, um noch ein wenig auf dem Markt zu stöbern und uns mit Wasser für die nächsten Tage einzudecken. Der Weg führt uns entlang eines kleinen Flusses, dessen Ufer für das bevorstehende Wasserfest geschmückt wird. Rechter Hand liegt eine kleine Tempelanlage, die aber schon geschlossen ist. Der Supermarkt dagegen hat noch auf und wir entern ihn. Wasser und Kekse sind gleich besorgt und am Geldautomat wird auch noch schnell der Geldbeutel aufgefüllt.

Der Markt ist sehr auf die Touristen ausgelegt und bietet im Gegensatz zu den bisherigen Märkten nicht nur exotische Waren, sondern auch viele Souvenirartikel. Aber auch hier muss man nicht auf Obst, Gemüse, diverse Gewürze und die obligatorische Fleisch- und Fischabteilung verzichten.

Der Abend klingt in einem kleinen Restaurant gegenüber dem Markt aus. Hier sitzen wir noch eine Weile mit Kurt (einem unserer Mitreisenden), lassen uns das Black Panther Bier schmecken, beobachten zum einen die Geckos an der Wand und zum anderen das Treiben auf der Straße.

Die Vorfreude auf morgen ist groß, denn die Tempel von Angkor stehen nun zum Greifen nah.

Kontakt unter stefan-franke@reiseberichte-und-fotografie.de